Die Welt der Fotografie

Nichts ist für ewig und so hat sich auch die Fotografie in den letzten 2 Jahrzehnten unglaublich weiterentwickelt. Die älteste erhaltene Fotografie von J.N. Niepce datiert auf das Jahr 1826, danach wurden verschiedene Verfahren entwickelt. In diesen knapp 200 Jahren wurden verdammt viele Fotos gemacht. Wenn man sich jetzt vor Augen führt, dass in den letzten 5 Jahren gut 95% all dieser Fotos entstanden sind, dann wird einem die Wucht und Dynamik dieser Entwicklung erst richtig klar.

In diesem Glossar werden viele Begriffe der Kameratechnik und Optik, aber auch Bildverarbeitung und Computertechnik anschaulich erklärt. Niepce hat wohl die meisten dieser Begriffe nie gehört.

Generic selectors
Exact matches only
Search in title
Search in content
Search in posts
Search in pages

Es gibt teure, preiswerte, gute und schlechte Objektive. Zu den häufigsten Abbildungsfehlern gehören sphärische und chromatische Aberrationen.

Blau, Grün und Rot nennt man die drei additiven Grundfarben. Hieraus werden bei add. Farbverfahren alle Farben gemischt.

Ein Aufzeichnungssystem, bei dem die Werte stufenlos (variabel) gespeichert werden. Still Videokameras zeichnen die Bildinformation im Gegensatz zu Digitalkameras analog auf. Eine Weiterverarbeitung der Daten am Computer ist erst nach einer Digitalisierung möglich.

Ein Motiv wird durch das Objektiv eingefangen und landet erstmal analog auf dem Sensor. Hier sorgt der A/D-Wandler für eine digitale Weiterverarbeitung.

Eine Bezeichnung für besonders hochwertige Objektive. Hier wurden alle drei Wellenlängen des Lichts exakt korrigiert. Die meisten Objektivhersteller haben besondere Bezeichnungen für ihre Apochromaten.

Sie werden in besonders hochwertigen Objektiven verbaut, weil sie eine besonders hohe Abbildungsqualität haben. Die Oberfläche solcher Linsen hat keine Kugelform, sondern weist mehrere Krümmungsradien auf.

Darunter versteht man die Anzahl der Bildpunkte, die z.B. ein Sensor in horizontaler und vertikaler Richtung aufzeichnen kann. Wenn z.B. eine horizontale Linie aus 6.000 Punkten besteht und 4.000 solcher horizontalen Linien aufgezeichnet werden können, dann besteht der Sensor aus 24 Mio. Bildpunkten.

Bei gedruckten Fotos wird die Auflösung i.d.R. in dpi (Dots per Inch) angegeben. Je größer der Fotodruck, desto weniger dpi bleiben übrig.

Eine Blitztechnik, die, wie der Name schon sagt, das Foto aufhellt. Personen im Gegenlicht werden ohne Blitz ziemlich dunkel bis schwarz abgebildet, weil die Belichtungsmessung i.d.R. das Gesamtbild zu Grunde legt und von hinten zu viel Licht kommt (kurze Belichtung, Vordergrund schwarz). Eine Spotmessung würde hier keinen Sinn machen, weil dann der Hintergrund viel zu hell würde.

Automatische Messung und vor allem Einstellung der richtigen Entfernung zum zu fotografierenden Objekt. Hierbei unterscheidet man diverse Methoden. Die Kontrastmessung ist wohl die gängigste. Hierbei wird das Objektiv von der Kamera so eingestellt, dass an der gemessenen Stelle der bestmögliche Kontrast entsteht. Sollte dieser Punkt an einer weißen Wand sein, dann ist die Kamera meist überfordert.

B kommt ganz am Ende der Reihe der Belichtungszeiten und steht für BULB. Das bedeutet, der Verschluss ist so lange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt ist. Für solche Langzeitaufnahmen benutzt man aber normalerweise einen Kabelauslöser, den man arretieren kann.

Bei manchen Kameras kommt hinter BULB noch „–„. Bei dieser komfortablen Einstellung wird der Verschluss bei einmaligem Betätigen geöffnet und zwar so lange, bis der Auslöser nochmal betätigt wird.

Befestigungsmechanismus für Objektive am Kamerakörper. Hierbei hat fast jeder Hersteller von Kameras leider sein eigenes Bajonett-System. Vor Jahren wurde mit dem MicroFourThird-System (MFT) ein Bajonett-Anschluss geschaffen, der sich als Standard definieren wollte. Einige Hersteller verwenden diesen Mechanismus.

Im Grunde ist es ganz einfach. Man muss als Fotograf nur die richtige Menge Licht auf den Film/Sensor bringen. Die kann ich durch die Zeit, die Blende und die Empfindlichkeit des Films/Sensors beeinflussen.

Dient zur Messung der einfallenden Lichtmenge unter Berücksichtigung der Film/Sensorempfindlichkeit. Bei eingebauten B.Messern wird normalerweise TTL (Trough-The-Lens) durch das Objektiv gemessen, wobei es verschiedene Messmethoden gibt.

Die Zeit, in der Licht auf den Film/Sensor fällt, gemessen in Sekunden wie z.B. 1/1000 sek – 1/500 sek – 1/250 sek – 1/125 sek – 1/60 sek – 1/30 sek …

Ein unscharfes Foto entsteht, wenn ein bewegtes Motiv mit einer zu langen Belichtungszeit fotografiert wird.

Fast alle digitalen Fotos bestehen aus einem Raster von Bildpunkten. Diese Art der Speicherung wird als Bitmap bezeichnet, wobei die Farbe eines jeden Punktes durch eine bestimmte Anzahl Bits definiert wird. Gängig sind TIFF, BMP, JPG

Die Blende ist eine mechanische Vorrichtung um den Durchmesser des Strahlenbündels des einfallenden Lichtes zu reduzieren. Hierfür sind Lamellen im Objektiv eingebaut, die man öffnen und schließen kann. Durch Schließen der Blende – größere Blendenzahl – wird die Bildhelligkeit verringert, aber die Tiefenschärfe vergrößert und umgekehrt  Gemessen wir die Blende mittels der Blendenzahl die international normiert ist:
1 – 1.4 – 2 – 2.8 – 4 – 5.6 – 8 – 11 – 16 – 22 – 32 …

Sie gehört zu den schönsten Momenten der Fotografie: die Zeit kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang. Diese magischen Momente werden auch «blaue Stunden» genannt, denn die Dämmerung taucht die Welt in bläuliches Licht

Abkürzung für „Charge-Coupled-Device“, bzw. „Complemtary Metal Oxide Semiconductorein“ lichtempfindliche Bauteile, die das Licht in proportionale (analoge), elektrische Signale umwandelt. In einer digitalen Kamera der Sensor.

Farbfehler in meist weniger hochwertigen Objektivlinsen. Verschiedenfarbiges Licht hat unterschiedliche Wellenlängen und durch die unterschiedliche Brechkraft von Linsen werden bei verschieden farbigem Licht unschöne Farbsäume verursacht.

Der Begriff kommt aus dem englischen. To crop bedeutet ausschneiden. Es wird immer auf Vollformat gerechnet. Dies hat einen Crop-Faktor von 1. Bei kleineren Sensoren, z.B. APS-C ergibt sich ein Faktor von 1,5

Digitalkameras arbeiten, anstatt mit einem Film, mit einem Sensor. Dieser wandelt das  Licht in elektrische Signale um, welche von einem A/D-Wandler in binäre, vom Computer zu verarbeitende, Datenströme umgesetzt werden. Diese Daten können in der Kamera auf einem Speichermedium gespeichert und damit auf einen Computer übertragen werden, um sie dort mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten. Hierzu gibt es verschiedene Bildbearbeitungsprogramme.

Um das harte Blitz-Licht weicher zu gestalten gibt es solche Diffusor, die man auf den Blitz aufstecken kann. Im Grunde reicht auch ein weißer, milchiger Joghurtbecher. Auch ein Verdrehen des Blitzes an die (möglichst weiße) Decke kann schon helfen.

Durch die Verschiebung des „Eyecatchers“ eines Fotos auf 1/3 rechts, links, oben, unten kann den Bildaufbau verbessern.

2004 hat Adobe dieses Format als offenes, verlustfreies Rohbildformat patentieren lassen.

DPI bedeutet Dots per Inch, wobei 1 Inch 2,54cm sind. Dies ist ein wichtiges Maß für die Auflösung, z.B. bei Monitor, Scanner, Drucker.

Der Bereich eines Blattes, der bedruckt werden kann. Manche Drucker können auch ganzseitig drucken, bei den meisten bleibt aber ein weißer Rand.

bedeutet, dass ein Drucker beidseitig drucken kann.

Staub, Wassertröpfchen, Rauch all das, was zwischen dem zu fotografierenden Objekt und der Kamera das Foto eintrübt. Besonders bei Teleobjektiven mit langen Brennweiten und einem weit entfernten Objekt wie zum Beispiel den Mond, addiert sich der Dunst.

„Exchangeable Image File“:

Zusatzinformationen, die zusammen mit der Bild-Datei gespeichert werden. Die Infos sind Hersteller-abhängig und beinhalten in der Regel Datum, Zeit, Blende, ISO u.v.m.

Ein Relikt aus der analogen Zeit. Im Kleinbildformat 24 x 36mm passten max. 36 Aufnahmen auf einen Film. Dieser muss nach der Belichtung entwickelt werden und dann können von diesen Negativen positive Farb-Abzüge gefertigt werden.

Die Farbtemperatur wird in Grad Kelvin gemessen. Das menschliche Auge empfindet viele verschiedene Weißtöne als weiß, obschon sie eine ganz unterschiedliche Farbtemperatur haben. So hat Kerzenlicht ca. 2000° Kelvin, eine Glühlampe ca. 2800°, ein Elektronenblitz ca. 5500° und das Sonnenlicht mittags ca. 6000 – 8000°. Deutlich wird der Unterschied, wenn auf einem Foto verschiedene Lichtquellen abgebildet werden.

Ein Objektiv, das im Gegensatz zu einem Zoom-Objektiv eine feste, unveränderbare Brennweite hat. Ein Zoomobjektiv ist immer ein Kompromiss von Schärfe und Abbildungsgenauigkeit. Eine Festbrennweite ist kompromisslos scharf. Nachteil: Man muss mit den Füßen zoomen 🙂

Filter werden vor die Frontlinse geschraubt, mit Adaptern auch geschoben und können das Foto verbessern. Auch Effekte sind möglich. Durch die umfangreichen Bildbearbeitungsprogramme können Filtereffekte auch nachträglich am Computer erzeugt werden, wodurch die Filter mehr und mehr an Bedeutung verloren haben.

In der analogen Zeit war die gängigste Negativgröße 24 x 36mm, das Format eines Kleinbildfilms. Im Laufe der Entwicklung wurden die Sensoren von digitalen Kameras immer größer, erreichten mit dem APS-C Format die halbe Größe eines analogen Negativs und so wurde der Sensor, der 24 x 36mm groß war, Vollformat-Sensor genannt.

Diese Verfahren wird hauptsächlich in der Makrofotografie genutzt. Um ein Bild mit außergewöhnlicher Tiefenschärfe zu erzeugen, werden von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Schärfenebenen aufgenommen und mittels einer Software zu einem extrem scharfen Bild verrechnet.
Siehe auch: https://blende-kreativ.de/2020/06/13/focusstacking/

Focus Stacking
Schärfenebenen





 

Kurz: Geli.

Eigentlich verwirrt der Begriff etwas.

 Sinnvoller Vorsatz für das Objektiv, zur Minderung von Streulicht (keinesfalls von Gegenlicht) und Reflexionen, aber auch als mechanischer Schutz der Frontlinse. Kann, wenn sie nicht gebraucht

Ein anderer Begriff für Objektiv, ohne hier eine positive oder negative Wertung reinzubringen.

Man sollte meinen, gerade Spiegelreflexkameras und auch moderne spiegellose Systemkameras haben ausgefuchste Belichtungs-Mess-Komponenten. Die Neutralgrau-Karte reflektiert genau 18% des Lichts. Dies ist der Grundwert aller durchschnittlichen Motive. Wird gerne bei schwierigen Motiven und Lichtverhältnissen eingesetzt und ist ein äußerst sinnvolles Zubehör.

In der Farblehre wird mit je 3 Grundfarben (Primärfarben) gearbeitet, der additiven und der subtraktiven Farbmischung:
Additiv = Rot + Grün + Blau (RGB) = Weiß
Subtraktiv = Cyan + Magenta + Yellow (CMY) = Schwarz; in der Praxis wird häufig Schwarz als eigene Farbe „K“ (Key) hinzugefügt.

Die Grundfarben der beiden Farbmischungen sind zueinander komplementär. Die Additive Farbmischung wird für selbstleuchtende „Bilder“ (Displays) und die Subtraktive für passiv angestrahlte „Bilder“ (Drucke) genutzt.

High Dynamic Range, „hoher Dynamikumfang“. Solche Fotos bestehen meist aus einer Fotomontage von 3 und mehr Fotos, die das exakt gleiche Motiv in verschiedenen Belichtungen zusammenrechnen. Die Belichtung eines Fotos kann sich entweder an den hellen oder an den dunklen Stellen orientieren. Entweder sind die hellen korrekt, dann sind die dunklen schwarz oder die dunkeln sind korrekt und die hellen sind weiß. Die lässt sich mit HDR so zusammenrechnen, dass alle Bildbereiche fein sind. Bei manchen Filtern lässt sich der HDR Effekt auch etwas mit nur eine Aufnahme erzeugen.

Normalerweise dreht sich die Frontlinse beim fokussieren. Bei hochwertigen Objektiven ist dieses mechanische Verdrehen nach Innen verlegt. Es ändert sich weder die Frontlinse noch die Länge des Objektives.

Abkürzung für „Join Photographic Experts Group“ – Datenformat für Bild und Grafikdaten, welches gleichzeitig als Standard für die Kompression digitaler Bilddaten gilt. Hat sich als Standard in der digitalen Fotografie durchgesetzt.

Siehe Farbtemperatur

Komplementär-Farben sind Gegenfarben, die mit der Grundfarbe zusammen WEISS ergeben. Hier die wichtigsten:
Blau – Gelb
Grün – Purpur
Rot – Blaugrün

Siehe Auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Komplement%C3%A4rfarbe

Im Laufe der Entwicklung der digitalen Fotografie wurden Kompressionsverfahren entwickelt, um die Datenmenge zu reduzieren. Je mehr ein Foto komprimiert wird, desto verlustreicher wird die Datei. Als verlustfrei gilt die TIFF LZW-Kompression

Hier ist das Verhältnis zwischen den einzelnen Tonwerten gemeint. Ein hoher Kontrast ist z.B. ein Foto, dass nur aus schwarz und weiß besteht. Ein minimaler Kontrast oder besser kein Kontrast ist ein reines Grau. Dazwischen gibt es kleine, mittlere, optimale, große, super Kontrastumfänge, je nach Gusto.

Konverter werden zwischen Objektiv und Kamera gesetzt und verlängern die Brennweite. Allerdings kommt es zu Qualitätseinbußen und vor allem zu Lichtverlust.

Eine plenoptische Kamera, auch Lichtfeldkamera genannt, erfasst neben den üblichen 2 Bilddimensionen eine weitere, nämlich die Richtung einfallender Lichtstrahlen. Durch die zusätzliche Dimension enthalten plenoptische Aufnahmen Informationen über die Bildtiefe.

Der besondere Vorteil plenoptischer Kameras liegt in der theoretisch unendlichen Schärfentiefe und der Möglichkeit der Refokussierung, also der nachträglichen Verschiebung der Schärfeebene im Objektraum (Fokusvariation). Durch die zusätzliche Tiefeninformation kann eine plenoptische Kamera auch als 3D-Kamera verwendet werden.

Unter Lichtmalerei versteht man den bewußten Einsatz von künstlichem Licht in der Fotografie. Hierzu eignen sich im Grunde sämtliche Lichtquellen. Taschenlampen, Laserpointer, LED-Ketten, glühende Stahlwolle, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Da es sich in der Regel um Langzeitbelichtungen handelt, ist ein Stativ und Kabelfernauslöser Pflicht. Fragen zur Lichtmalerei beantworten wir gerne.

Siehe auch: https://blende-kreativ.de/malen-mit-licht-und-sonne_ak/
und: https://blende-kreativ.de/2020/06/16/lichtmalerei/

Größtes mögliches Verhältnis zwischen Blendenöffnung und Brennweite bei einem Objektiv.

Angabe über die Leistung eines Blitzes.

Glas reflektiert Licht, wenn es nicht behandelt wird. Mit einer Multi-Coating Vergütung werden mehrere hauchdünne, eine Art Sandwich aus meist verschiedene Metall- Metalloxydschichten auf die Frontlinse aufgetragen, die diesen Reflexionen entgegenwirken. Hat also auch etwas mit der Qualität des Objektivs zu tun.

Bedeutet eine Million Pixel

Mindestabstand von Sensorebene / Filmebene zum Motiv, um ein Motiv scharf abzubilden. Die Naheinstellgrenze ist abhängig vom Objektiv. Bei Nicht-Makro-Objektiven liegt sie i.d.R. zwischen 0,8 bis 1,5 Metern und wächst mit der Brennweite. Mit Makroobjektiven erreicht man einen größeren Abbildungsmaßstab. 

Wird vor das Objektiv geschraubt und erlaubt eine geringere Aufnahmedistanz. Die Linse bringt in der Regel Qualitätsverluste.

Der Punkt, bei dem Parallaxenfehler bei Panoramaaufnahmen vermieden werden. Der Nodalpunkt liegt in der Nähe der Frontlinse. In der Panoramafotografie werden spezielle Nodalpunktadapter eingesetzt, um 360° Fotos herzustellen.

Siehe auch: https://blende-kreativ.de/2020/06/14/selbstbau-nodalpunktadapter/

Findet man an manchen Kameras und bedeutet nichts anderes als „Mirror up“. Bei dieser Einstellung wird beim ersten Betätigen des Auslösers lediglich der Spiegel hochgeklappt und beim zweiten Betätigen erst die Aufnahme gemacht. Diese Einstellung ist hilfreich, wenn man jegliche Vibration vermeiden will, also auch die des Spiegelhochklappens. Fernauslöser und Stativ sind selbstverständlich. Siehe SVA.

Tritt bei Sucherkameras auf, bei denen der Sucher nicht durch die Linse (TTL) gelenkt wird. So „sieht“ das Objektiv aus einem etwas anderen Winkel als der Sucher.

Das kleinste Element eines digitalen Bildes. Mit diesem Begriff wird ebenso der einzelne Leuchtpunkt (Rot, Grün oder Blau) auf dem Monitor bezeichnet.

Zeichnen oder malen mit Licht. ==> Aus dem Griechischen. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Verfahren entwickelt.

RGB steht für Red, Green, Blue, die Primärfarben des additiven Farbsystems. Mit diesen drei Farben kann jede andere Farbe dargestellt werden.

Offenblende bezeichnet die größtmöglich einzustellende Blendenöffnung. Beachte: Kleine Blendenöffnung = Große Blendezahl und umgekehrt.

…oder Tiefenschärfe. Bei offener Blende ist die Ausdehnung der Schärfentiefe klein, je mehr die Blende geschlossen wird, desto größer wird der Schärfentiefenbereich. Ist aber auch brennweitenabhängig. Entsprechende Rechner und Tabellen gibt es im Netz, z.B. https://www.fotolehrgang.de/anmerk/ts_kb.htm

Ein Blitz, der an der Frontlinse angebracht wird und rund um das Objektiv blitzt. Wird hauptsächlich bei der Makrofotografie verwendet.

Ein Adapter, der zunächst auf die Frontlinse geschraubt wird und es dann erlaubt, das Objektiv „verkehrt“ herum an die Kamera zu montieren. Ist für den Einstieg in die Makrofotografie ein preiswertes Mittel.

Bei einer SLR wird beim Betätigen des Auslösers zunächst der Spiegel hochgeklappt, damit das Licht direkt auf den Sensor treffen kann. Um Vibrationen bei Langzeitbelichtungen mit Telebrennweiten zu reduzieren kann es vorteilhaft sein, wenn man den Spiegel vorher auslöst. Siehe MuP

Einzelaufnahmen können mit speziellen Bearbeitungsprogrammen zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist ein gewisser Überlappungsbereich. So können interessante Panoramaaufnahmen hergestellt werden.

Siehe auch: https://blende-kreativ.de/2020/06/13/focusstacking/

Bei externen Blitzen streut sie das abgegebene Licht in größerem Winkel. Sinnvoll für Weitwinkelaufnahmen.

Extreme Weitwinkelobjektive oder ungünstige Aufnahmepositionen verursachen auf den Bildern den Eindruck schiefer Wände oder Häuserecken. Sie lassen sich entweder durch hochwertige Tilt & Shift – Objektive vermeiden oder durch nachträgliche Bearbeitung am Computer reduzieren.

Eigentlich die englische Bezeichnung für Daumennagel. Hiermit ist die kleine Version eines Bildes gemeint, das auf Grund ihrer geringen Auflösung für eine Voransicht des Bildes auf dem Computermonitor eingesetzt wird. Wird oft auf Internetseiten eingesetzt.

Abkürzung für „Tagged Image File Format“, das Standard-Dateiformat für die Speicherung von Bilddaten. Die Daten werden nicht komprimiert und sind damit sehr groß, können jedoch leicht ohne Qualitätsverlust komprimiert werden.

„Durch die Linse“, insbesondere bei Spiegelreflexkameras eine gängige Methode zur Betrachtung des Bildes im Sucher und zur Belichtungsmessung.

Spezialobjektiv, mit dem man stürzende Linien vermeiden kann, z.B. in der Architekturfotografie.

Der Zentralverschluss ist eine weitere Verschlussvariante bei Kameras. Während der Schlitzverschluss zwei Vorhänge ablaufen lässt, wird der Zentralverschluss, der aus einzelnen Lamellen besteht, von der Mitte her geöffnet und wieder verschlossen. Es gibt durch diese Technik keine Einschränkungen beim Blitzen. Dies ist mit allen Verschlusszeiten möglich, da der Verschluss bei jeder noch so kurzen Belichtungszeit einmal immer ganz offen ist.

ist ein Objektiv mit einer variablen Brennweite. Man unterscheidet zwischen Weitwinkel, Standard und Telezoom. Dabei werden Linsenelemente im Objektiv verschoben. Dies wird am Zoomring durch ziehen oder drehen bewerkstelligt und man kann im Sucher gleich beurteilen, wie sich der Bildausschnitt verändert. Zoomobjektive sind sehr begehrt, weil sie eine preiswerte Alternative zu vielen Festbrennweiten sind.

Published by

Prev Tierfotografie
Next Ideensammlung

Leave a comment

Hallo. Möchtest du ein Bild von uns haben, gerne...aber schreib uns doch einfach an! :-)
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.